Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

und was gibt es Neues?

Aktuelle Termine

Aktuelle Termine zu anstehenden Veranstaltungen, Sprechstunden, Themenabenden usw.

Terminübersicht >>

Aktualisierte Termine

In Kooperation mit dem Haus der Familie bieten wir dieses Jahr verschiedene Kurse und Veranstaltungen an. 
Details finden Sie hier >>

News/Termine

Impressum

Link >>

Evangelische 

Kindertagesstätte & Familienzentrum

 der Markuskirche

Bildungsbereiche

Mit ihrer Geburt erforschen Kinder mit großer Aufmerksamkeit die Welt, lernen in rasantem Tempo und mit großer Leichtigkeit.


Die Bildungsvereinbarung des Landes NRW teilt die Bildungsarbeit in sieben Bereiche auf. Diese stehen gleichwertig nebeneinander und miteinander in Beziehung und finden/spiegeln sich im Alltag & im Spiel immer wieder.
Die Wahrnehmungsbereiche und die Sinne sind auch hier im Kontext zu sehen und für unsere Bildungsarbeit besonders relevant.
Vier Bildungsbereiche möchten wir Ihnen gerne näher vorstellen. Diese werden bei uns wöchentlich explizit gefördert.

Bewegung

Bewegung gehört zu den natürlichen und unmittelbaren Äußerungsformen kindlicher Lebensfreude, die wir als Team anbieten und fördern. Bewegung und Spiel sind: entdecken und erkunden in angemessener kindlicher Form, sich mit der personalen und materiellen Umwelt auseinander zu setzen, auf sie einzuwirken, die Welt zu begreifen und für sich neu zu konstruieren. Bewegung hat für den ganzheitlichen Entwicklungsprozess des Kindes eine ganz fundamentale Bedeutung.

In unserer Kita ist Bewegung mehr, als nur einmal die Woche zu turnen. Für uns ist die Bewegung ein ganzheitlicher Prozess, Kinder erleben bei uns die Bewegung im Garten, der offenen Bewegungsbaustelle und Psychomotorikstunde der Motopädin. Es gibt Bewegungsecken im Haus mit Trampolin und Hängematte. Die Gruppen- Bewegungsstunden in Kleingruppen sind angelehnt an den Kenntnissen der Psychomotorik.
Die Vielfalt an verschiedenen Fahrzeugen und die gezielten Fördermaßnahmen für bewegungsauffällige Kinder runden das Angebot ab.

Wir fördern die Fein- und Grobmotorik der Kinder mit verschiedenen Materialien und ermuntern sie zur Bewegung auf. So planen wir bewusst Bewegungsphasen für drinnen und draußen im Tagesrhythmus mit ein. Der intensive Einsatz von Trampolin, Sprossenwand, Rollbrettern und den verschieden Ebenen und Bodenbelägen sind für unsere Arbeit wichtig und haben einen hohen Stellenwert.

 

Auch in der Bewegungserziehung ist das Kind, Akteur seiner Selbst.

Bewegung ist: sich selbst als lebendig erleben.

 

„Ich fühle - also bin ich"


Naturwissenschaft

" Der Beginn aller Wissenschaften ist das Erstaunen,
dass die Dinge sind, wie sie sind."

                              
 

 

 
Gerade Kinder haben Zugang zu naturwissenschaftlichen Themengebieten durch ihre angeborene Neugierde, ihre Entdecker- und Experimentierfreude, durch Staunen, Phänomene und Sachverhalte der belebten und unbelebten Natur.

Mit all ihren Sinnen sammeln schon kleine Kinder erste naturwissenschaftliche Erfahrungen und knüpfen daran weiterführende Fragen an. Sie gehen im Alltag mit konkreten Dingen um, beobachten deren Eigenschaften, erkunden z.B. die Beschaffenheit von Oberflächen und stellen Betrachtungen an, zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten von Materialien. So entwickeln sie Annahmen, warum es ist, wie es ist und stellen sich, den anderen Kindern und den Erzieherinnen, Frage um Frage zu den vielen „Wundern der Welt“.

Für uns ist das Experimentieren, das Erleben von Natur und ihren Phänomenen ebenfalls ein „aktiv sein“ des Kindes. Mit unserem Engagement und nicht das trockene Lehren von Wissenschaften, sondern das „story telling“, das Erzählen mit Emotionen und in Geschichten, lässt Spannung und Neugierde explodieren.

Regelmäßige Aktionen in der Kita sind obligatorisch. Wir gehören der bundesweiten Aktionsgruppe: „Haus der kleinen Forscher“ an, und wurden 2011 mit einem Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Der neu errichtete Forscherraum unterstützt die intensive Kleingruppenarbeit.


Literacy

„Sprache – das Tor zur Welt“

 

 

 

 

Sprechen ist das wichtigste Medium, um zu kommunizieren. Sprache dient auch der Strukturierung von Erfahrungen und zieht sich durch den gesamten kindlichen Alltag.

Freude am Hören und Sprechen, Singen und Bewegen, an Bildern und Büchern, Reimen und Silbenklatschen sind Sprach- und Spaßanlässe, die die Auseinandersetzung mit der Welt ermöglichen. In der Morgen- und Abschlussrunde ergeben sich gesteuerte Anlässe zur Kommunikation. Unsere Angebote zu den Themen der auditiven Wahrnehmung, Begegnung von Symbol und Schrift, unsere Lese- und Rollenspielecken sowie die Kommunikation beim Essen und unsere Lesepatin bieten viele Sprach- und Spaßanlässe. So werden Kompetenzen in Literacy, prosodische und pragmatische Kompetenzen gesichert und gefördert.

Die wöchentliche Förderung in den Sprachbereichen erfolgt durch ein individuell angepasstes Sprachkonzept, welches auf den Konzepten „Wuppi“ und „Finki“, dem Würzburger Trainingsprogramm und den Nienhuisspielen basieren.

 

Folgende Förderschwerpunkte sind uns wichtig:

 

  • Phonologie/ Phonologische Bewusstheit
  • Mundmotorik
  • Semantik
  • Phonetik
  • Lexikon
  • Syntaktisch- morphologischer Bereich

 

Beim Sprachstandermittlungsverfahren „Delfin 4“ werden alle Kinder zwei Jahre vor ihrem Übergang in die Schule getestet und ihr individueller Sprachförderbedarf ermittelt. Die Kinder, bei denen ein Sprachförderbedarf analysiert wird, werden zusätzlich von einer Sprachtherapeutin auf Honorarbasis gefördert. 

 

 Mathematik

                                   

„erkennen - unterscheiden - vergleichen - umsetzen - handeln - ineinander greifen“

 

 

Der Bildungsbereich Mathematik hat einen festen Platz in unserer pädagogischen Arbeit. Neben der täglichen Begegnung mit Zahlen beim Spiel, in der Turnhalle, beim Frühstück oder in der Morgenrunde aber auch in den Lernwerkstätten, steht einmal in der Woche der Tag unter dem Schwerpunkt „Mathematik“.

Die Welt steckt voller mathematischer Muster und das ist nicht nur das Addieren oder Subtrahieren von Zahlen.
Es geht u. A. in der Mathematik um Regelmäßigkeiten, Wiederholungen, Beziehungen und Strukturen zu erkennen und zu beschreiben sowie sie mit allen Sinnen zu erfassen. Die Kinder können überall Mathematik entdecken, z. B. in der Symmetrie einer Blüte, im Rhythmus eines Liedes oder beim Rollbrett fahren in der Turnhalle. Mathematik zu beschreiben, hat viel mehr mit kreativem Denken sowie gemeinsamem Forschen und Entdecken zu tun, als mit dem Erlernen von Zahlenfolgen.

Es ist empirisch belegt, dass Bewegung und Sprache in einer Kinese stehen und unabdingbar für den Erwerb mathematischer Kompetenzen sind. Wir teilen die Mathematik in fünf Lernbereiche auf, die sich bedingen und unterstützen das Kind, sinnes- und handlungsbasierte Grunderfahrungen über mathematische Gegebenheiten in seiner Welt zu sammeln.

 

Die fünf Lernbereiche werden unterteilt in:

  • Sortieren, Klassifizieren und Reihenfolgen
  • Formen, Muster und Symmetrie
  • Körper, Raum, Lagebeziehung und Zeit
  • Messen und Wiegen
  • Mengen, Zählen und Ziffern

Für alle Lernbereiche haben wir detailliertes Fördermaterial:

  • das "Entenland" für Kinder von 2 1/2 Jahre bis 4 Jahre und
  • "Zallala" für Kinder von 4 bis 6 Jahre von Prof. Preis.

In diesem Förderprogramm sind alle Mitarbeiter fortgebildet worden.